Beschwerden im Enddarmbereich

Etwa jeder dritte Bundesbürger leidet dauerhaft oder gelegentlich unter Beschwerden im Enddarmbereich. Die oft lästigen Symptome reichen vom Fremdkörpergefühl oder dem Gefühl der unvollständigen Darmentleerung bis hin zu Schmerzen oder Blutungen. Ein häufiges Problem ist auch eine Schließmuskelschwäche. Die Ursachen dieser Beschwerden sind sehr vielfältig, doch lassen sie sich in einem Vorgespräch oft schon auf wenige Erkrankungen eingrenzen. Nachfolgend wird Ihr Arzt die Afterregion betrachten und eine digitale rektale Untersuchung anschließen. Häufig ist nachfolgend die Untersuchung mit einem Proktoskop oder Rektoskop erforderlich, um die Enddarmschleimhaut genau zu untersuchen und eine exakte Diagnose zu stellen. Bei diesem nahezu immer schmerzfreien Eingriff kann auch die unmittelbare Behandlung von krankhaften Veränderungen wie z.B. Hämorrhoiden, Marisken oder Polypen erfolgen. Nach der Untersuchung werden wir Sie genau über die Gründe Ihrer Beschwerden informieren und Ihnen unsere Therapieempfehlung erklären. Ebenso erhalten sie einen schriftlichen Befund für Ihren Hausarzt und ggf. einen Wiedervorstellungstermin in unserer Praxis.

Für Patientinnen und Patienten  mit Schließmuskelschwäche sind oft zusätzlich eine anale Druckmessung oder eine Ultraschalluntersuchung des Schließmuskelapparats erforderlich. Eine häufige Konsequenz dieser Untersuchung ist die Verordnung von Beckenbodengymnastik. In Einzelfällen sind weitergehende Therapieformen, wie die sakrale Nervenstimulation oder auch eine Operation erforderlich. In diesen Fällen überweisen wir Sie an versierte chirurgische Kollegen.

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