Knochendichtemessung und Spezialsprechstunde für Osteoporose

Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt der Knochen  tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Betroffen sind vor allem Frauen in der Menopause, Männer über 50 Jahre, Raucher, Alkoholiker und Menschen mit Mangelernährung bzw. Vitaminmangel. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder Medikamente wie Prednisolon begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

Wir verfügen über ein modernes Knochendichtemessgerät zur Untersuchung Ihrer Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Oberschenkelhals.

In unserer Praxis erfolgt die Messung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals mittels der sehr exakten Doppel-Photonen-Densitometrie. Unser modernes Gerät steht in unseren Räumen in Schkeuditz. Die Messdauer beträgt nur wenige Minuten; es erfolgt zudem eine Überprüfung der Stoffwechselparameter der Knochen mittels einer Blutentnahme sowie eine klinische Abschätzung des Sturzrisikos. In der Zusammenschau all dieser Befunde lässt sich die Diagnose 'Osteoporose' stellen oder ausschließen. Risikogruppen wie Raucher, chronisch Erkrankte mit Prednisolontherapie, Frauen in der Menopause, bei stattgehabten Knochenbrüchen in der 2. Lebenshälfte oder Patienten mit Dünndarmerkrankungen sollten sich hinsichtlich einer Osteoporose untersuchen lassen.

Die erste Knochendichtemessung ist bei begründetem Osteoporoseverdacht eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Kontrolluntersuchungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse aber nicht immer erstattet. Diesbezüglich fragen Sie bitte vor der Untersuchung bei uns nach.

Nach Abschluss der Messung sowie der Erhebung spezieller Laborparameter werden wir Sie umfassend über Ihren Befund informieren und die weitere Behandlung diskutieren. Neben Physiotherapie, Vitamin-D- und Kalziumpräparaten können wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen knochenstärkenden Therapieverfahren anbieten. Diese Therapieverfahren werden bislang alle von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

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